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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt im Oldenburger Land
Aufruf zur 60. Aktion

Hunger nach Gerechtigkeit

Kerze mit Titelmotiv

Seit sechs Jahrzehnten setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit ein. Dank Ihrer Unterstützung hat die evangelische Aktion viele Menschen so unterstützt, dass sie sich anschließend selbst helfen konnten.
Doch es bleibt immer noch einiges zu tun: In vielen Teilen der Welt herrscht nach wie vor große Not. Kinder wachsen ohne Perspektive auf. Frauen leiden unter Gewalt und Benachteiligung. Das können und wollen wir nicht akzeptieren. Wir bitten Sie daher, Brot für die Welt auch weiterhin mit Spenden zu unterstützen. Hoffnung macht uns das Bibelwort aus dem Matthäus-Evangelium: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ Deswegen lautet das Motto zur 60. Aktion „Hunger nach Gerechtigkeit“. 

Weltweit fördert Brot für die Welt jährlich um die 2000 Projekte. Aus der großen Zahl dieser Projekte haben wir vier ausgewählt, die wir Ihnen besonders ans Herz legen. An diesen Beispielen können Sie erkennen, wie Brot für die Welt arbeitet. Wir stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.

Mali
Rückkehr ermöglichen

Migration | Mali - "Ich bin gegangen, um meine Familie zu unterstützen," erzählt Doudou Sonko. Drei Jahre später kehrt er mit leeren Händen zurück. Sein Traum, Europa zu erreichen ist gescheitert. Jetzt sitzt er müde und erschöpft bei der die Hilfsorganisation AME. Endlich gibt es für den hageren jungen Mann wieder etwas zu essen und einen sicheren Platz zum Schlafen. Alle, die von AME aufgenommen werden, berichten das gleiche: Sie wurden ausgenutzt, überfallen und bestohlen. Manchmal gab es nach einem Tag Arbeit keine Bezahlung. Nachts wurde den Schlafenden ihr ganzes Hab und Gut samt Rucksack gestohlen oder unter Androhung von Gewalt das Handy abgenommen. AME hilft den Flüchtlingen, wieder zu ihren Familien zurück zu kehren. 

Äthiopien
Damit alle satt werden

Integration | Äthiopien- Öko-Landbau hat einen großen Vorteil für arme Menschen: Es braucht keine große Investitionen. Man muss nur wissen, wie man die natürlichen Ressourcen richtig einsetzt, um mehr zu ernten. Außerdem braucht es nur wenig Land und kleine Parzellen, wenn man Getreide und Gemüse mit der Hand anbaut. Brot für die Welt zeigt Einheimischen und zugewanderten Flüchtlingen, wie es geht. Hohe Erträge gibt es, wenn die Abstände zwischen den Pflanzen stimmen und die richtigen Pflanzen zusammenstehen. Durch das gemeinsame Säen und Ernten wachsen auch die verschiedenen Gruppen zusammen. Integration ist ein guter Nebeneffekt.

Paraguay
Landbau schützt vor Armut

Armut | Paraguay - Früher lebten die Menschen in Punta Pora von dem, was der Wald hergab: Sie sammelten Früchte, ernteten wilden Honig und angelten Fische. Dann kamen die Bulldozer der Agrarindustrie. Sie rodeten den Wald um Platz zu schaffen für den Anbau von Soja und Mais. Für die Menschen in Punta Pora war das eine Katastrophe: „Wir hatten nichts mehr zu essen und keine Ahnung, wie es weitergehen soll“, erinnert sich Juan Carlos Duarte. Die ökumenische Hilfsorganisation OGUASU zeigte ihnen, wie man Gemüse anbaut, Vieh hält und Bienen züchtet. „Das hat uns mit unseren Kindern sehr geholfen“, sagt Duartes Ehefrau Petrona. Mit ihrer Spende helfen Sie, dass auch andere Kinder genug zu essen haben. 

Nicaragua
Faire Jobs für Näherinnen


Frauen | Nicaragua – Für 132 Euro im Monat näht Maria Elena in einer Fabrik für Sportartikelhersteller. Zehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Die 23jährige erträgt die ständigen Muskel- und Gelenkschmerzen von der schweren Arbeit, die Schikanen ihrer Vorgesetzten erträgt sie nicht mehr. Die Frauenhilfsorganisation MEC hat sie zusammen mit den anderen Frauen in der Textilfabrik über ihre Rechte informiert. Seitdem lassen sich die Frauen nicht mehr so schnell unterkriegen. Heute verteidigen wir uns, wenn Vorarbeiter mit Lohnkürzungen oder mit dem Rauswurf drohen. So hilft Brot für die Welt den Frauen, sich selbst zu helfen und ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Wie wird Schokolade fair?
Vortrag

Vortrag und Diskussion im PFL. Am 4. Dez. 2018, 19:00 Uhr berichten Kakaobauern aus Ghana und Hilfsnetzwerke über ihre Aktivitäten. Von jedem Euro verkaufter Weihnachtsschokolade kommen bei den Bauern weniger als 6 Cent an. Zum Überleben reicht das nicht.

Ihre Spende kommt an!

Durch Ihre Spende an Brot für die Welt helfen Sie Menschen, sich und ihren Familien eine bessere Zukunft aufzubauen. Brot für die Welt fördert die Arbeit von einheimischen, oft kirchlichen Partnerorganisationen. Die kennen die Situation vor Ort am besten und wissen genau, was die Menschen brauchen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende bei den Bedürftigen ankommt!

Spenden

Spendenkonto
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Kontakt

Frerk Hinrichs
Referent für Brot für die Welt im Oldenburger Land
Tel: 0441-21001-14
frerk.hinrichs@ diakonie-ol.de

Millicent Botsio

Millicent Botsio
Referentin für Brot für die Welt
in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
und der Ev. reformierten Kirche
Tel.: 0441 21001-496
millicent.botsio@diakonie-ol.de

Brot für die Welt

Seit vielen Jahrzehnten leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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