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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt im Oldenburger Land
Brasilien

Gesundes Essen für alle

Der kleine Derick liebt Orangen, Tomaten und Gemüsesuppe. Weil Brunhilda Coutinho sieht, wie gut ihm das tut, wird am Essen nicht gespart. Obwohl die junge Witwe aufs Geld achten muss, kauft sie bei Kleinbauern aus der Region.

Wer mit seinem Essen zu wenig Nährstoffe aufnimmt, wird schlapp und anfällig für Krankheiten. Die industriealisierte Landwirtschaft kann zwar große Mengen liefern und viele Lebensmittel billig produzieren. Doch auch für die arme Bevölkerung in den Städten Brasiliens ist das nicht genug. Jetzt zeigt sich, dass Sättigung allein nicht ausreicht. Zur gesunden Ernährung gehören Nährstoffe und Abwechslung. Vor allem Kleinbauern können diese Vielfalt liefern, oft sogar in Bioqualität. Im Süden Brasiliens hat sich die Organisation CAPA zusammen mit Brot für die Welt dafür eingesetzt. Inzwischen beliefern die heimischen Bauern einen großen Teil der städtischen Schulen und Kindergärten mit frischem Gemüse aus der Region. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass auch die Kleinbauernfamilien ein gutes sicheres Einkommen erzielen. Sie brauchen sich nicht mehr auf ungünstige Verträge mit Agrokonzernen einzulassen.
Sie können Kleinbauernfamilien beim Start in den Gemüseanbau helfen: 40 Euro kosten die Gemüsesamen für zwei Familien. Mit 92 Euro sponsoren Sie den monatlichen Transport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse einer Kooperative auf den Markt in die nächste Stadt.

Kenia
Traditionelle Nährstoffe wiederentdeckt

Traditionelle Kulturpflanzen sind dürreresistent
Die traditionelle Hirseart Sorghum vom Feld von Rose Siriveyi liefert zusammen mit verschiedenen Gemüsen viele Nährstoffe und Spurenelemente.

 

Die Ernten von Mais und Weizen sind vielleicht ertragreicher, auf Dauer sind sie zur Ernährung aber zu einseitig. Und wenn Dürre und Bodenerosion den Ernteerfolg schmälern, ist guter Rat willkommen. In den Bergen rund um den Kenianischen Victoriasee verteilen Quäker zusammen mit Brot für die Welt Samen des traditionellen Sorghum. Die Hirseart gedeiht auf kleinen Feldern hervorragend. Denn sie ist wegen einer Wachsschicht auf den Blättern dürreresistent. Seit die Kleinbauern und Bäuerinnen weitere heimische Nahrungspflanzen wiederentdeckt haben, ist ihr Speisezettel abwechslungs- und nährstoffreicher geworden. In Schulungen werden Tipps und Kniffe für den Anbau und die Zubereitung weitergegen. Mit Erfolg: Mangelerscheinungen bei Kindern sind zurückgegangen. Teilnehmende Familien erwirtschaften genug, um ihre Kinder zur Schule schicken zu können. 

Brot für die Welt unterstützt die Selbsthilfe der Kleinbauern, weil damit Anbaumethoden weitergegeben werden, die ans Klima angepasst sind. Sie können mithelfen: Für 20 Euro lässt sich Hirsesaat für einen ganzen Hektar beschaff

Kamerun
Ins Leben helfen

FRAUEN - „Früher starben in unserem Dorf manchmal innerhalb eines Monats zwei Frauen während der Geburt oder an deren Folgen“, erinnert sich Wongeh Happiness Bindeh. Das hat sich zum Glück geändert, seit dort vor einigen Jahren mit Unterstützung der Baptisten ein Gesundheitszentrum errichtet wurde. „Ich habe mich damals als Hebamme beworben, weil ich Leben retten wollte. Viele Gebärende waren in einer verzweifelten Situation“, sagt Happiness rückblickend. In einem achtwöchigen Kurs lernte sie das Wichtigste über Schwangerschaften und mögliche Komplikationen, aber auch über gesunde Ernährung und Hygiene. „Heute sterben kaum noch Frauen bei oder nach der Geburt“, freut sich Happiness.

Jetzt sollen weitere Gesundheitszentren entstehen. Zusammen mit engagierten Frauen aus den Dörfern werden die Frauen vom Beginn der Schwangerschaft betreut. Später sorgen die Gesundheitshelferinnen auch dafür, dass die Kinder gesund bleiben. Die Babys werden geimpft, die Mütter erhalten Ernährungstips und erfahren, wie wichtig Hygiene für das Überleben der Kinder ist. Mehr Informationen zum Projekt

 

 

Honduras
Lernen, lachen, träumen

Der Freitag ist für Sesia, Genesis und Maicon der schönste Tag der Woche: Nach dem Unterricht kommt Sergio, ein Freiwilliger von AyO, in ihre Schule. Dann wird gespielt und gemalt, getanzt und gelacht. Mit ihren Eltern und Geschwistern lebt die Zwölfjährige Genesis in einer Armensiedlung am Rande der Hauptstadt. „Das Leben hier ist Wahnsinn“, sagt Mutter Antonia. „Die Leute haben nicht genug zu essen, die Gewalt ist gigantisch, die Männer trinken …“ Viele Familien leben vom Verkauf von Plastikflaschen, Blechdosen und Pappen, die sie aus dem städtischen Müll gezogen haben. Im Armenviertel von Tegucigalpa setzt sich AyO für Bildung und Gesundheit, die Achtung der Kinderrechte und mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. „Die Organisation hat unser Leben komplett verändert“, sagt Antonia Almendras. 

Ihre Spende kommt an!

Durch Ihre Spende an Brot für die Welt helfen Sie Menschen, sich und ihren Familien eine bessere Zukunft aufzubauen. Brot für die Welt fördert die Arbeit von einheimischen, oft kirchlichen Partnerorganisationen. Die kennen die Situation vor Ort am besten und wissen genau, was die Menschen brauchen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende bei den Bedürftigen ankommt!

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Spendenkonto
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BIC: GENODED1KDB

Kontakt

Frerk Hinrichs
Brot für die Welt im Oldenburger Land
Tel: 0441-21001-14
frerk.hinrichs@ diakonie-ol.de

Brot für die Welt

Seit mehr als 50 Jahren leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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