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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt im Oldenburger Land
Aufruf zur 61. Aktion

Hunger nach Gerechtigkeit

Kerze mit Titelmotiv

Seit sechs Jahrzehnten setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit ein. Dank Ihrer Unterstützung hat die evangelische Aktion viele Menschen so unterstützt, dass sie sich anschließend selbst helfen konnten.
Doch es bleibt immer noch einiges zu tun: In vielen Teilen der Welt herrscht nach wie vor große Not. Kinder wachsen ohne Perspektive auf. Frauen leiden unter Gewalt und Benachteiligung. Das können und wollen wir nicht akzeptieren. Wir bitten Sie daher, Brot für die Welt auch weiterhin mit Spenden zu unterstützen. Hoffnung macht uns das Bibelwort aus dem Matthäus-Evangelium: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ Deswegen lautet das Motto der Aktion „Hunger nach Gerechtigkeit“. 

Weltweit fördert Brot für die Welt jährlich über tausend neue Projekte. Aus dieser großen Zahl an Projekten haben wir einige ausgewählt, die wir Ihnen besonders ans Herz legen. An diesen Beispielen können Sie erkennen, wie Brot für die Welt arbeitet. Wir stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.

Indien
Beistand für die „Unberührbaren“

Kumari | Katari arbeitet als Straßenreinigerin. Ihr Lohn, umgerechnet 115 Euro im Monat, reicht gerade so, um sich und ihre Tochter durchzubringen. „Zum Glück habe ich eine Bezugskarte für Lebensmittel“, sagt die Witwe. Dafür, dass sie die Karte bekommen hat, hat das Dalit Bahujan Resource Centre (DBRC) gesorgt, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt. Sie klärt die „Unberührbaren“ über ihre Rechte auf und hilft ihnen, staatliche Leistungen zu beantragen.
Die Organisation hat auch dafür gesorgt, dass Kumaris Tochter
Jenamma wieder in die Schule gehen kann. Helfen Sie mit, den „Unberührbaren“ eine bessere Zukunft zu ermöglichen!

Brasilien
Reiche Ernten dank Zisternen Ihre

Wasser | „Die Natur sieht tot aus“, sagt Marie José da Silva, „aber sobald ein Tropfen Wasser fällt, erwacht sie zum Leben.“ Gemeinsam mit ihrem Vater Reginaldo bewirtschaftet die 28-Jährige das Land ihrer Familie im Sertão, einer trockenen Region im Nordosten Brasiliens. Wasser ist hier ein Zauberwort. Nur wer darüber verfügt, kann sein Land bewirtschaften und die Ernte sichern. DIACONIA unterstützt Kleinbauernfamilien beim Bau von Zisternen. Dank der Partnerorganisation von Brot für die Welt besitzt Maria Josés Familie heute zwei Wasserspeicher: Einer versorgt sie in der Trockenzeit mit Trinkwasser. Der zweite dient zur Bewässerung der Felder. Mit Ihrer Unterstützung können noch mehr Familien ihr Überleben sichern.

Mali
Rückkehr ermöglichen

Migration | "Ich bin gegangen, um meine Familie zu unterstützen," erzählt Doudou Sonko. Drei Jahre später kehrt er mit leeren Händen zurück. Sein Traum, Europa zu erreichen ist gescheitert. Jetzt sitzt er müde und erschöpft bei der die Hilfsorganisation AME. Endlich gibt es für den hageren jungen Mann wieder etwas zu essen und einen sicheren Platz zum Schlafen. Alle, die von AME aufgenommen werden, berichten das gleiche: Sie wurden ausgenutzt, überfallen und bestohlen. Manchmal gab es nach einem Tag Arbeit keine Bezahlung. Nachts wurde den Schlafenden ihr ganzes Hab und Gut samt Rucksack gestohlen oder unter Androhung von Gewalt das Handy abgenommen. AME hilft den Flüchtlingen, wieder zu ihren Familien zurück zu kehren. 

Peru
Mit Bio-Bananen aus der Armut

Armutsbekämpfung | Bis vor ein paar Jahren bauten Francisco Imán Vílchez und seine Frau Elisabeth Mais, Maniok und Süßkartoffeln an. Obwohl sie hart arbeiteten, lebten sie immer am Rande der Armut. „Wir hatten kaum genug Geld, das neue Saatgut zu kaufen“, erinnert sich der Kleinbauer. Hilfe kam von CEDEPAS Norte, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt. Sie stellte Francisco Bio-Bananensetzlinge und Werkzeug zur Verfügung. Und sie brachte ihn in Kontakt mit einer Fairtrade-Vereinigung. Nun erhält die Familie einen höheren Preis für ihre Früchte. Ihr Einkommen hat sich so mehr als verdoppelt. Mit Ihrer Unterstützung können wir auch andere Familien aus der Armut befreien.

Tansania
Keine Angst mehr vor Hunger

Ernährung | „Früher konnten wir uns nur ein oder zwei Mahlzeiten am Tag leisten ‒ gerade genug, um nicht zu verhungern“, erzählt Kleinbauer Isaye Mwita. Das änderte sich erst, als Mitarbeitende des Mogabiri Farm Extension Centre (MFEC), einer anglikanischen Partnerorganisation von Brot für die Welt, in sein Dorf kamen. Sie gaben den Bauernfamilien Saatgut und schulten sie in nachhaltiger Landwirtschaft. Inzwischen baut Isaya Mwita Kohl, Avocado, Paprika und viele andere Gemüsesorten an. Die Vielfalt schützt seine Familie vor Mangelernährung. „Es macht Freude, den Kindern beim Essen zuzusehen“, sagt Ehefrau Grace. Mit Ihrer Spende bewahren Sie auch andere Familien vor dem Hunger.

Nicaragua
Faire Jobs für Näherinnen


Frauen | Für 132 Euro im Monat näht Maria Elena in einer Fabrik für Sportartikelhersteller. Zehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Die 23jährige erträgt die ständigen Muskel- und Gelenkschmerzen von der schweren Arbeit, die Schikanen ihrer Vorgesetzten erträgt sie nicht mehr. Die Frauenhilfsorganisation MEC hat sie zusammen mit den anderen Frauen in der Textilfabrik über ihre Rechte informiert. Seitdem lassen sich die Frauen nicht mehr so schnell unterkriegen. Heute verteidigen wir uns, wenn Vorarbeiter mit Lohnkürzungen oder mit dem Rauswurf drohen. So hilft Brot für die Welt den Frauen, sich selbst zu helfen und ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Aufruf

In der Bergpredigt heißt es: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Die evangelischen Kirchengemeinden haben zusammen mit vielen Spenderinnen und Spendern in den letzten 60 Jahren Millionen von Menschen ein besseres Leben ermöglicht. Viele andere leiden jedoch nach wie vor unter Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.
Dank der Unterstützung von Brot für die Welt kann Kleinbäuerin Grace Mwita aus Tansania ihren Kindern beim Essen zusehen. Und im trockenen Nordosten Brasiliens freuen sich die Menschen über Wasserspeicher von Brot für die Welt. Das gesammelte Regenwasser erweckt das trockene Land zum Leben, löscht den Durst und lässt Obst und Gemüse gedeihen.

Thomas Adomeit
Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Spenden

Spendenkonto
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Ihre Spende kommt an!

Durch Ihre Spende an Brot für die Welt helfen Sie Menschen, sich und ihren Familien eine bessere Zukunft aufzubauen. Brot für die Welt fördert die Arbeit von einheimischen, oft kirchlichen Partnerorganisationen. Die kennen die Situation vor Ort am besten und wissen genau, was die Menschen brauchen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende bei den Bedürftigen ankommt!

Kontakt

Frerk Hinrichs
Referent für Brot für die Welt im Oldenburger Land
Tel: 0441-21001-14
frerk.hinrichs@ diakonie-ol.de

Brot für die Welt

Seit vielen Jahrzehnten leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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