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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt im Oldenburger Land
Brasilien

Gesundes Essen für alle

Der kleine Derick liebt Orangen, Tomaten und Gemüsesuppe. Weil Brunhilda Coutinho sieht, wie gut ihm das tut, wird am Essen nicht gespart. Obwohl die junge Witwe aufs Geld achten muss, kauft sie bei Kleinbauern aus der Region.

Weltweit fördert Brot für die Welt jährlich um die 2000 Projekte. Aus der großen Zahl dieser Projekte haben wir vier ausgewählt, die wir Ihnen besonders ans Herz legen. An diesen Beispielen können Sie erkennen, wie Brot für die Welt arbeitet. Wir stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.

Wer mit seinem Essen zu wenig Nährstoffe aufnimmt, wird schlapp und anfällig für Krankheiten. Die industriealisierte Landwirtschaft kann zwar große Mengen liefern und viele Lebensmittel billig produzieren. Doch auch für die arme Bevölkerung in den Städten Brasiliens ist das nicht genug. Jetzt zeigt sich, dass Sättigung allein nicht ausreicht. Zur gesunden Ernährung gehören Nährstoffe und Abwechslung. Vor allem Kleinbauern können diese Vielfalt liefern, oft sogar in Bioqualität. Im Süden Brasiliens hat sich die Organisation CAPA zusammen mit Brot für die Welt dafür eingesetzt. Inzwischen beliefern die heimischen Bauern einen großen Teil der städtischen Schulen und Kindergärten mit frischem Gemüse aus der Region. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass auch die Kleinbauernfamilien ein gutes sicheres Einkommen erzielen. Sie brauchen sich nicht mehr auf ungünstige Verträge mit Agrokonzernen einzulassen.
Sie können Kleinbauernfamilien beim Start in den Gemüseanbau helfen: 40 Euro kosten die Gemüsesamen für zwei Familien. Mit 92 Euro sponsoren Sie den monatlichen Transport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse einer Kooperative auf den Markt in die nächste Stadt.

Togo
Mit heimischen Lebensmitteln vielen helfen

Wenn alte Gewissheiten auf den Kopf gestellt werden, hat es Entwicklungshilfe schwer. Normalerweise gilt, das Produkte umso teurer werden, je weiter sie transportiert wurden. Nicht so in Togo. Dort müssen sich Kleinbauern mit ihrem Gemüse und der heimischen Hirse gegen Billig-Weißbrot und andere Weizenprodukte behaupten. Auch importiertes Sonnenblumenöl wird für einen Preis angeboten, der um fast die Hälfte günstiger ist als das hochwertige togolesische Palmöl.
Möglich werden solche Preise durch großzügige Subventionen für die industriealisierte Landwirtschaft in Herkunftsländern der EU oder USA.
Dabei haben unsere heimischen Produkte mehr Nährstoffe, berichtet die OADEL. Bei Konserven aus dem Ausland ist der Tomatenanteil oft sehr gering. Der Rest sind Mais, Zucker und Zusatzstoffe. Heimisches Tomatenmark besteht dagegen fast vollständig aus dem vitaminreichen Gemüse.
Dann rechnet die Organisation zur Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft vor, wie viel mehr Menschen dabei Arbeit und Auskommen finden. Deswegen fördert die Organisation den Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung heimischer Produkte. Brot für die Welt unterstützt das großartige Selbsthilfe-Projekt in Togo.

Indonesien
Mit Kakao glücklich werden

Wenn wir einen Becher Kakao anrühren, oder eine Schokolade anbrechen, machen wir uns oft wenig Gedanken, woher die Rohstoffe dafür kommen. Auf den Inseln Java und Sumatra leben viele Kleinbauern vom Anbau der Bäume mit den gelben Spaltkapsel-Früchten. Wenn die Ernte zu gering ausfällt oder viele Pflanzen kaputt gehen, ist guter Rat teuer.
Mit Hilfe von Brot für die Welt sind in den vergangenen Jahren viele Kleingenossenschaften entstanden, deren Mitglieder gemeinsam sparen und sich gegenseitig Kredit geben. Betreut werden diese Gruppen von PETRASA. Die Organisation gibt Tipps zur Buchhaltung und lehrt ökologischen Anbau, damit die Kleinbauern von teuren Dünger- und Pestizidkäufen unabhängig werden. An vielen Orten haben die Genossenschaften die Nachzucht junger Kakaopflanzen in die Hände erfahrener Dorfbauern gegeben. Denn bei ihnen steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Natürlich freuen sich auch die Kinder der Kakaobauern, wenn sie dann und wann mal ein Glas Kakao bekommen.

El Salvador
Eine Chance für Jugendliche aus Problemvierteln

Claudia Pena ist 23 Jahre, Mutter einer eineinhalbjährigen Tochter und Witwe. Ihr Mann hatte versucht, die Familie mit Kleinkriminalität zu finanzieren. Er wurde bei einer Razzia im Armenviertel Mejicanos von der Polizei erschossen. Nach seinem Tod traute sich die junge Frau kaum aus dem Haus. „Aber irgendwie muss ich meine Tochter ja durchbringen,“ erklärt sie. Also beschloss Claudia das Stipendium von SSPAS, den Partnern von Brot für die Welt anzunehmen. Es ist ein neues Leben! Das Lernen macht Spass und Claudia hofft, sich später mit einer eigenen Bäckerei selbständig machen zu können. Dafür müssen die Kursteilnehmer backen, Mengen und Preise berechnen. Nur dann hat das kleine Geschäft der jungen Witwe eine Zukunft.

Menschen, die sich als Teil der Gesellschaft fühlen und etwas beitragen, können der Versuchung zur Kriminalität widerstehen. Mit Ihrer Spende helfen Sie jungen Leuten wie Claudia eine ordentliche Arbeit zu finden, womit sie zum Auskommen ihrer Familien beitragen.

Brasilien
Gesund durch bessere Ernährung

In den Kindergärten und Schulen der Kleinstadt Canguçugibt es für Kinder aus armen Familien viel Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Brot für die Welt-Partner CAPA half, ein Netzwerk aufzubauen, dass Kindergärten und Schulen mit frischen Lebensmitteln versorgt. Durch die nährstoffreiche Ernährung sind die Kinder nun gesünder.
Die Zusammenarbeit nützt auch den Kleinbauernfamilien der Region, denen die Abnahme ihrer Produkte sicher ist. Früher, als die Bauern Saatgut und Dünger teuer von Agrokonzernen kauften, konnte es vorkommen sie für ihre Ernte nur einen Spottpreis bekamen. Kleinbauern, die sich von den Monokulturen abwenden, sind der Armut entkommen.
Sie können weiteren Familien helfen: Obstbaumsetzlinge für zwei Kleinbauern kosten 38,- Euro. 

Ihre Spende kommt an!

Durch Ihre Spende an Brot für die Welt helfen Sie Menschen, sich und ihren Familien eine bessere Zukunft aufzubauen. Brot für die Welt fördert die Arbeit von einheimischen, oft kirchlichen Partnerorganisationen. Die kennen die Situation vor Ort am besten und wissen genau, was die Menschen brauchen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende bei den Bedürftigen ankommt!

Spenden

Spendenkonto
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Kontakt

Frerk Hinrichs
Brot für die Welt im Oldenburger Land
Tel: 0441-21001-14
frerk.hinrichs@ diakonie-ol.de

Brot für die Welt

Seit mehr als 50 Jahren leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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