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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt im Oldenburger Land
Aufruf zur 59. Aktion

Wasser für alle!

Ohne Wasser gibt es kein Leben und kein Wachstum. Im Oldenburger Land ist es kaum vorstellbar, dass Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Aber in vielen Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Arme von der städtischen Wasserversorgung abgeschnitten. Noch schlimmer ist die Situation auf dem Land: da muss Wasser oft von weit entfernten Quellen geholt werden. Frauen und Mädchen müssen das kostbare Gut häufig kilometerweit schleppen. Vor der Schule oder statt Schule. Und dabei ist das Wasser oft nicht einmal trinkbar. Aber wer keine Wahl hat, nimmt auch verunreinigtes Wasser. Trinkt es, nutzt es zur Essenszubereitung und zur Hygiene. Kinder und Erwachsene sterben an den Folgen.
Wenn der Regen infolge des Klimawandels ausbleibt oder wenn Konflikte den Aufbau einer Wasserversorgung verhindern, hat das schwer wiegende Folgen. Ackerböden und Vieh bekommen nicht mehr ausreichend Wasser. Tiere sterben, Ernten fallen dürftig aus. Hunger ist die Folge. Ernährung und Entwicklung brauchen Wasser.
Wenn wir mit den Christen rund um den Erdball um das tägliche Brot beten, dann gehört das Wasser dazu. Deshalb unterstützt Brot für die Welt mit seinen Partnerorganisationen rund um die Welt Menschen beim Bau von Brunnen, Leitungssystemen und Wasserspeichern.

Weltweit fördert Brot für die Welt jährlich um die 2000 Projekte. Aus der großen Zahl dieser Projekte haben wir vier ausgewählt, die wir Ihnen besonders ans Herz legen. An diesen Beispielen können Sie erkennen, wie Brot für die Welt arbeitet. Wir stellen sicher, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.

Nepal
Die Saat geht auf

Ernährung Nepal An den Tag der Fertigstellung ihres Gewächshauses können sich Balkumari und Shankhar Bhujal noch genau erinnern. Mittags erschütterte ein verheerendes Erdbeben die ganze Region. Das Pflanzendach hielt stand, das kleine Wohnhaus nicht. Also zog die Familie ins Gewächshaus. Später errichteten sie eine Wellblechhütte, weil der Platz unterm Pflanzendach fürs Gemüse benötigt wurde. Die neue Anbaumethode hatten die beiden bei einem Seminar von UMN gelernt, einem Partner von Brot für die Welt. Heute ist der Speisezettel der Familie reichhaltiger, weil sie mehrfach im Jahr ernten können. So hilft Brot für die Welt armen Kleinbauernfamilien.

Kenia
Wasser vom Berg

Wasser ist Mangelware in afrikanischen Ländern. Frauen wie Agnes Irima müssen es täglich über weite Strecken herantragen. Manchmal musste sie das Wasser mit der Schöpfkelle aus dem halbtrockenen Flussbett kratzen. Gesund war das nicht. Kinder bekamen Würmer, Ruhr und Durchfall. Heute ist das anders, klares Wasser kommt vom Berg. Ein Partner von Brot für die Welt hat eine Rinne um den riesigen Felsen gezogen. Sie fängt das Wasser auf, das bei Regen daran herunterrinnt. Gesammelt in einem großen Tank, reicht dieses Wasser auch für trockene Tage. Solche Lösungen entwickelt Brot für die Welt mit Partnern vor Ort. Für arme Familien ist die Regenwassernutzung eine große Hilfe. 

Uganda
Zusammenhalt stärkt

FRAUEN „Sabina ist eine starke Frau“, sagt einer der Männer anerkennend. Seit die Frauen Unterstützung von ECO, einem Partner von Brot für die Welt erhalten, hat sich viel verändert: Die Goldsucherinnen schürfen nun arbeitsteilig nach den winzigen Spuren des Edelmetalls. Ihre Gruben sind sicherer geworden und eine digitale Waage verhindert, dass sie von Zwischenhändlern betrogen werden. Mit Sparbeiträgen haben die Frauen um Sabina eine eigene Bank aufgebaut. Die vergibt Kleinkredite an ihre Mitglieder. Auch sonst stehen die Frauen füreinander ein, helfen sich bei der Alltagsorganisation. Die Gründung solcher Selbsthilfegruppen verändert auch traditionelle Rollen von Männern und Frauen.

Peru
Die Regentänzerin

‚Ballerinas‘ nennt José Barrios seine vier Sprinkler, die er von CICAP, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt, erhalten hat. Die Regentänzerinnen lassen Gemüse, Kartoffeln, Kaffee, Getreide und Obst von 72 Kleinbauernfamilien wachsen. Früher regnete es hier in vier Wintermonaten, heute nur noch in zwei. Die Kleinbauernfamilien bewirtschaften Felder in den Anden Perus. Manche liegen 2.000 Meter hoch und sind nur in langen Fußmärschen zu erreichen. Die Mitarbeiter von CICAP gingen mit, um den Bauern zu zeigen, wie sie hier erfolgreich pflanzen und ernten können. Zusammen haben sie ein altes Regenrückhaltebecken repariert und ein Bewässerungssystem aufgebaut. Damit die Ballerinas tanzen können. 

Ihre Spende kommt an!

Durch Ihre Spende an Brot für die Welt helfen Sie Menschen, sich und ihren Familien eine bessere Zukunft aufzubauen. Brot für die Welt fördert die Arbeit von einheimischen, oft kirchlichen Partnerorganisationen. Die kennen die Situation vor Ort am besten und wissen genau, was die Menschen brauchen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Spende bei den Bedürftigen ankommt!

Spenden

Spendenkonto
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Kontakt

Frerk Hinrichs
Referent für Brot für die Welt im Oldenburger Land
Tel: 0441-21001-14
frerk.hinrichs@ diakonie-ol.de

Millicent Botsio

Millicent Botsio
Referentin für Brot für die Welt
in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
und der Ev. reformierten Kirche
Tel.: 0441 21001-496
millicent.botsio@diakonie-ol.de

Brot für die Welt

Seit vielen Jahrzehnten leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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